Roman Auchter

„Potsdamer Gespräche des UVBB mit Oberbürgermeisterin Noosha Aubel am 03.03.2026“

Zum Auftakt der „Potsdamer Gespräche“ 2026 des Unternehmerverbands Brandenburg-Berlin (UVBB) begrüßte Nico Danneberg (1. Vizepräsident des UVBB) am Abend des 3. März, gemeinsam mit den Gastgebern von der BARMER, Andreas Lamm und Nico Huber, die Oberbürgermeisterin von Potsdam, Noosha Aubel.

Frau Aubel berichtete vor über 40 Gästen offen und gut gelaunt über die ersten 131 Tage ihrer Amtszeit. So zitierte sie gleich zu Beginn ihres Vortrags die ihr häufig gestellte Frage, ob sie es bereue, Oberbürgermeisterin von Potsdam geworden zu sein? Sie bereue es nicht, sondern setze vielmehr gerne zielorientiert alle wichtigen Themen um, die Potsdam betreffen. 

Ihre Agenda
Ganz oben auf der Agenda der Oberbürgermeisterin steht das Thema Wohnungsbau. „Familien verlassen die Stadt“, so Frau Aubel, begründet durch fehlenden Wohnraum. Um dem entgegenzuwirken, hat die Stadt Potsdam der Stadtverordneten-Versammlung Ende Februar ein sog. Moratorium vorgeschlagen. Dies beinhaltet, dass bestimmte aktuell noch gültige gesetzliche Bau-Vorgaben ausgesetzt und geltende Standards überprüft werden. „Das Moratorium“, so Noosha Aubel, „gäbe uns den notwendigen Spielraum, die bisherigen über die bundesweiten Vorgaben hinausgehenden Standards sorgfältig zu prüfen und so anzupassen, dass ökologische Anforderungen, Wirtschaftlichkeit und soziale Aspekte ausgewogen zusammenwirken – damit wir Bauprojekte schneller und kosteneffizient realisieren können. Wenn pauschale Bau-Vorgaben unter den heutigen Bedingungen Projekte verzögern oder gar verhindern, müssen wir sie hinterfragen. Bezahlbarer Wohnraum ist eine zentrale soziale Frage!“

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Roman Auchter & Kerstin Eschwege

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
durch wirkliche Partizipation

„Erkläre mir – und ich werde vergessen.
Zeige mir – und ich werde mich erinnern.
Beteilige mich – und ich werde verstehen!“
(Konfuzius)

Im Folgenden finden Sie ausgewählte Leseproben dieses Artikels, der soeben im
„Potsdamer Report 2023“ anlässlich der „3. Potsdamer Konferenz zur Pädagogik“ erschienen ist (–> zum Report):

  • „…das kausale Wechselverhältnis zwischen einer `Bildung für nachhaltige Entwicklung´ und dem Phänomen `Partizipation und Beteiligung´ erscheint offensichtlich: Wie BNE generell nur gekoppelt an partizipative Bildungsprozesse vorstellbar ist, so mündet im Umkehrschluss eine `echte´, werteorientierte Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in `Ernstsituationen´ fast automatisch in Zielbereiche von BNE, wie etwa `Gerechtigkeit´…“
  • „…das allgemeinste Ziel von Partizipation besteht darin, dass alle Menschen in einem von Wertschätzung geprägten Dialog jederzeit ihre individuellen Ideen, Meinungen, Empfindungen und Sichtweisen einbringen können, um auf diese Weise aktiv ihren Alltag zu beeinflussen!“
  • „Wir sind sehr privilegiert, dass wir über solche Themen wie heute gemeinsam diskutieren können! In anderen Ländern herrscht Krieg oder Unterdrückung und wer auf die Straße geht und seine Meinung äußert, wird verhaftet! Umso wichtiger ist es, dass wir unseren Kindern von früh an eine wirkliche, ernst gemeinte Mitbestimmung und Beteiligung ermöglichen!“
    (Aussage einer Teilnehmerin der „3. Potsdamer Konferenz zur Pädagogik“).

Hier finden Sie den gesamten Artikel „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) durch wirkliche Partizipation“ (–> zum Artikel).